Lioba Schmidt
Kind Mammals
Dauer der Ausstellung:
15. März bis 19. April 2026
Öffnungszeiten:
Mi.–So. 14:00 – 17:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Lioba Schmidt
In der Ausstellung „Kind Mammals“ widmet sich die Künstlerin Lioba Schmidt dem menschlichen und tierischen Körper als Ort von Beziehung, Aushandlung und Verbindung. Ihre Malereien und Videos kreisen um den menschlichen Körper, nicht als abgeschlossene Einheit, sondern als durchlässige Membran, die sich in Beziehung setzt.
Im Bildraum werden Trennungen zwischen Mensch und Tier, Haut und Fell, Körper und Emotion aufgelöst. Grenzen verschwimmen und Annäherungen passieren. Sowohl durch den Blick auf den eigenen Körper als auch durch die Beziehung zu Tieren befragt „Kind Mammals“, wie wir ein Gefühl von Verbundenheit wieder entdecken können. Wie sieht gelebte Verbindung aus? Zu sich Selbst, Zwischen Menschen, Zwischen Mensch und Tier. Radikale Liebenswürdigkeit und Körperliches Spüren entstehen als widerständige Praxis. Lioba Schmidts Werke sind ein Versuch sich dem Körper anzunähern und zum Fühlen und Spüren zu ermutigen.
Die in Siedlinghausen (Winterberg) aufgewachsene Künstlerin und Filmemacherin Lioba Schmidt arbeitet in Köln und dem Sauerland. Sie studierte unter anderem Freie Kunst bei Aernout Mik (Kunstakademie Münster), Postcolonial Studies (WWU Münster) und Tanzwissenschaften (ZZT Köln). Mit den Medien Malerei, Video und Film untersucht sie das Verhältnis von Körper und Emotion. Ihre künstlerische Praxis befragt, wie andere Bilder von weiblichen Körpern entstehen können und wie sich Menschen durch den Kontakt zu Tieren ihren eigenen Körpergefühlen annähern können. Ihre Arbeit wurde unter anderem mit dem August-Macke-Förderpreis (2015), dem Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster (2017), sowie dem Stipendium für Junge Gegenwarts Kunst Münster (2024) ausgezeichnet.
Die Eröffnung hat am Sonntag 15. März, 17.00 Uhr stattgefunden.
Dr. Sarah Sandfort, Kunsthistorikerin Einführung in die Ausstellung
Samira Mora, Jazz-Gesang